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Wird hier eigentlich noch genäht?

Zugegeben momentan deutlich weniger, als sonst  😦

Das hat mehrere Gründe:

– ich bin sehr uninspiriert

– wenn ich eine Idee habe, fehlt mir die Zeit zum Zuschneiden

 – ich bin zur Zeit ein bißchen sehr genervt von unserer Wohnsituation und wünsche mir sehnlichst ein eigenes Nähzimmer, in dem ich mich ordentlich bewegen kann (Theoretisch könnte ich mich auch in den Laden/Werkstatt verziehen – da ist Platz genug – aber wer will schon am Wochenende freiwillig an seiner Arbeitstätte sein? Und dann auch noch alleine…)

…also verbringe ich die meißte Zeit auf dem Sofa und stricke (und fröhne meiner Tücherlust) – ich hoffe (und gehe eigentlich davon aus), es ist nur eine Phase, die bald vorüber geht.

Trotz alledem habe ich es irgendwie geschafft, ein Geburtstagshemd für den MamS und ein Geburtstagskleid für mich zu nähen. Für beide Teile habe ich jeweils mehrere Wochenenden gebraucht, was für mich eher ungewöhnlich ist. Aber meine Nählust reichte halt nur für ‚Nähen in kleinen Häppchen‘.

Das Geburtstagshemd ist genäht nach unserem Standard-Hemdschnitt von Burda – Burda 5/2011 – Modell 129

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Eigentlich wollte ich ihm ein Hawaiihemd nähen. Als ich diese Idee äußerte kam irgendwann die Anmerkung, wenn ich schon so ein buntes Hemd nähen wollte, dann müssen auf jeden Fall Kakadus draufsein…

Was??? Kakadus???

Gut, ich habe sehr lange gesucht und doch einen passenden Stoff gefunden, den ich dann auch noch aus HongKong ‚einfliegen‘ lassen musste (was problemlos und mit 7 Tagen auch noch unerwartet schnell ging)…

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Bei der Stoffbestellung habe ich etwas ‚geschlafen‘ und nicht beachtet, dass der Stoff ja nur 110 cm breit liegt – da sind 2 Meter etwas knapp bemessen. Beim Zuschnitt musste ich etwas tricksen, aber ich habe alle Teile irgendwie rausbekommen.

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Und hier noch ein Tragefoto von der Übergabe Ende Januar.

#geburtstagshemd #fürdenmann in Aktion #nähen #sewing #kakadu #bunt

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Damit hatte er nicht gerechnet… hehehe… 😀

Den Stoff für mein Geburtstagskleid habe ich schon Anfang des Jahres bei Makerist gekauft, nachdem er mir zufällig bei Instagram präsentiert wurde und ich sofort Feuer und Flamme war – Jeans geht ja irgendwie immer und die Ananas fand ich total toll!

Mit der Ankunft des Stoffes war auch sofort klar, welche Schnittkombination es sein sollte.

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Das Oberteil stammt von meinem Lieblingsschnitt: Butterick 5846

Der Rock ist von einem Vintageschnitt (HIER schon mal gezeigt): American Weekly 3804

Ich liebe diese aufgesetzten, großen Taschen 🙂

Übrigens: meine Vorliebe für Hemdblusenkleider liegt in meinen Genen begründet. Meine Oma mütterlicherseits liebe sie auch ❤

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Gestern zur kleinen Familienfeier kombiniert mit rot.

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Der Kontraststoff ist übrigens einfach nur die Rückseite des Stoffes 😉

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Vom MamS gab’s die passende Brosche (ok, ich habe da etwas nachgeholfen 😉 )

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Und zum Schluß das Beste – die Torte von meiner lieben Mama ❤

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Einfach großartig – Danke Mama :-* – Du bist die Beste!

Karobasteleien…

Als ich den Stoff zuletzt bei Alfatex kaufte, hatte ich noch keine Vorstellung davon, was ich daraus nähen wollte.

Allerdings fand ich die Idee einer kleinen rot-blauen Kleiderkollektion sehr interessant.

Das rot-blaue Streifenkleid hat den Anfang gemacht (ach, das Lobsterkleid ist ja auch blau-rot 🙂 ), ein kariertes Kleid sollte also folgen und am liebsten hätte ich auch ein Kleid in blau mit roten Punkten. Da habe ich aber noch keinen Stoff gefunden bzw. noch nicht explizit danach gesucht – wenn jemand da etwas weiß: Bitte melden! 🙂

Der karierte Stoff durfte dann also in ausreichender Menge mit nach Hause. Gewaschen musste er erst einmal ausharren, bis mir eine Idee kam.

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Erst dachte ich an Butterick 6055, der mir aber irgendwie dann doch zu langweilig erschien.

Dann hatte ich plötzlich eine Version eines Kleides im Westernstil im Kopf, fand da aber da keine Bilder, die mir richtig gefielen.

Generell hatte ich auch erstmal nach Westernblusen gesucht, da gefällt mir immer besonders die Stickerei auf der Passe. Da ich aber nicht im Besitz einer Stickmaschine und im Per-Hand-Sticken nicht unbedingt versiert bin, verwarf ich auch diese Idee wieder.

Aber das mit der Passe war gut…

Hm, eine Passe im schrägen Fadenlauf? Ja, könnte schick sein. Och nee, langweilig.

Eine Passe aus Jeans wäre doch auch was…

Hin- und Herüberlegt, eine Passe aus Jeans mal zugeschnitten, um dann plötzlich zu denken: ‚Ach nee, das wird alles zuviel‘.

Alles wieder weggepackt und nochmal im Netz gesucht und – siehe da! – bei etsy habe ich dann DIE perfekte Vorlage für mein Kleid im Westernstil gefunden!

Alles wieder rausgekramt und losgelegt.

Eine Passe, die mir gefiel hatte ich schon vor Längerem in einer alten Burda gefunden.

Burda 8/2004 Modell 115

Abgepaust und auf meinen Oberteilschnitt von McCall’s 4769 angepasst – die Schulterpasse habe ich weggelassen. Eine zusätzliche Naht im vorderen und hinteren Bereich wollte ich nicht.

Die Ärmel und der Kragen stammen von Butterick 5846.

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Der Rock stammt von Vogue 8811, vorne versehen mit einer Knopfleiste, hinten ohne Naht.

Belege hat das Kleid keine – ich habe die Jeanspasse und die Knopfleisten (mit Vlieseline verstärkt) einfach auf die Vorderseite verstürzt. So ist auch die Innenseite am Kragen schön sauber, ohne, dass ich einen Beleg annähen muss 🙂

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Die Ärmel habe ich ebenfalls mit Jeansstreifen verstürzt und am Rock Taschenklappen angebracht, die keinerlei Funktion haben, sondern nur schön aussehen und das Kleid vervollständigen.

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Dennoch sind Taschen natürlich Pflicht, aber dafür gibt es ja Nahttaschen!

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Ich finde das Kleid echt toll und überlege, ob ich eine weitere Version nähen soll.

In rot-grünem Karo, zum Beispiel.

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Mit langen Ärmeln für den nahenden Herbst und Winter – der Stoff ist nämlich ein Doppelgewebe.

Ich bin dann mal weg…

Habt ein tolles Wochenende!

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Bis bald!

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Jump, jump… Jumpsuit!

Diesen Sommer waren sie in aller Munde bzw. auf vielen Nähtischen und Blogs zu finden: Jumpsuits

Auch ich kam letzten Endes nicht daran vorbei, auch einen zu nähen.

Schon länger habe ich daran überlegt, wie ich das Ganze umsetzen wollte.

In einem französischen Nähbuch, das schon über ein Jahr hier lag und ich bislang noch nichts daraus genäht hatte – Couture vintage adultes – bin ich schließlich fündig geworden.

Combinaision Brigitte B. hatte alles, was ich mir so wünschte: angeschnittene Ärmel (finde ich an heißen Tagen besonders angenehm), einen Reverskragen  und Knöpfe 🙂

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Also ran an die Arbeit: Größe auswählen und Schnitt abpausen und losnähen.

Aber erst mal ein Probemodell. Man weiß ja nie. Und bei französischen Größen sowieso.

Gewählt habe ich Größe 40, die Hosenteile aber ein kleines Stück verlängert und die Schrittnaht um ein paar Zentimeter tiefergelegt.

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Herausgekommen ist ein tragbares Probeteil, allerdings nur für Zuhause – es ist alles andere als ‚besonders gut‘ geworden 😉

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich verstanden und umgesetzt habe, wie das mit dem Stückchen Knopfleiste am Hosenteil funktioniert…

Da es aber so ganz gut war, habe ich gleich im Anschluß den ‚Echten‘ genäht, nachdem ich den Schnitt etwas angepasst und modifiziert habe. Zur Hilfe nahm ich für das Oberteil eins meiner ‚Allheilmitte’l: Vogue 8811

Die Hosenteile habe ich nochmals um ein sehr großes Stück verlängert.

Herausgekommen ist ein luftiger Jumpsuit mit ziemlich weiten Beinen, die ich sehr mag.

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Beim Treppensteigen muss ich allerdings etwas aufpassen, dass sich meine Füße nicht in den Hosenbeinen verheddern – das könnte unangenehm werden 🙂

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Der Stoff ist vermutlich ein Baumwoll-Poly-Misch. Zumindest riecht es beim Bügeln etwas nach Kunststoff.

Die Knöpfe sind echt vintage, die habe ich mal auf dem Trödelmarkt gefunden. Zum Stoff passen sie perfekt!

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Taschen gibt es natürlich auch 🙂

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Sehr weite Beine…

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…aber das ist toll, wenn ein Windchen geht und der Stoff so schön um die Beine flattert!

Und weil ich beim Zuschneiden so schön knauserig war, (ich hatte zwei Stücke à 90 x 200 cm), bekam der MamS auch noch ein Hemd ❤

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende – bis bald!

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Freundinnenwochenende im Blümchenkleid

Oh je – das Freundinnenwochenende ist ja jetzt auch schon wieder fast zwei Monate her.

Anfang Juni haben wir (Frau Taylor Maid, Frau Burow, Frau Schildi, Frau Madformod und meine Wenigkeit) uns auf in den Süden von Hessen gemacht, um dort ein tolles Wochenende bei Frau Couturette zu verbringen.

Im Vorfeld hatten wir festgelegt, dass wir am Samstag zum gemeinsamen Stoffshoppen, Kleider mit Blümchenprints tragen wollen.

In einem Anflug von ‚ich habe jetzt Lust auf Blümchen‘ habe ich mein Kleid schon ziemlich früh genäht und war schon Ende März fertig *hust* Da es aber eine ‚Überraschung‘ sein sollte, habe ich es nicht verbloggt…

Aber jetzt soll es endlich soweit sein 🙂

Genäht habe ich – wie soll es anders sein 😀 – wiedermal ein Hemdblusenkleid, aber dieses Mal nach einem neuen Schnitt. Also so halb.

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Das Oberteil stammt vom Simplicity 1880, da ich aber ein durchgehend geknöpftes Kleid haben wollte (alles nur wegen der Knöpfe!), habe ich den Rock vom McCall’s 4769 genommen.

Im Nachhinein betrachtet, hätte ich auch den Butterick 5846 nehmen können…

…der wäre auch etwas optimaler gewesen, aber es ist ok so.

Der Stoff ist der ‚großgemusterte Bruder‘ von dem, den ich schon zum Nähkränzchenkleid (und HIER) im letzten Jahr vernäht habe.

Ebenfalls aus der Patchworkabteilung und dementsprechend etwas steifer, was mich nicht weiter stört.

Dafür knittert er sehr wenig und läßt sich prima bügeln 🙂

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Die vordere und hintere Passe und den Kragen habe ich mit einem Rest orangefarbener Paspel versehen.

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Unterkragen und innere Passe sind Reste vom Herrenhemd in orange 🙂

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Einfach weil es mir gefällt…

Und getragen schaut es so aus…

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… und tschüss …

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Bis bald!

Jede Frau braucht ein Ankerkleid…

sagt Cati Basmati!

Der Blick in meinen Kleiderschrank verriet, dass ich zwar ein blaues Kleid besitze, worauf sich aber keine Anker befinden 😦

Ich hatte also Bedarf. Dringend!

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Bei einem gemeinsamen Freundinnenwochenende – dazu gibt es auch noch ein Kleid, das ich mal verbloggen könnte – lief mir zufällig DER passende Stoff über den Weg – unmöglich ihn nicht zu kaufen 😀

Und die passenden Knöpfe, die übrigens genauso viel gekostet haben, wie der Stoff – örks.

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Die Knöpfe erinnern mich irgendwie an Steuerräder – wie passend – ich musste die einfach nehmen. Es war halt schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben *hust*

Auch bei diesem Kleid war klar, welchen Schnitt ich nehmen würde 😉

Butterick 5846 – von Cati’s Version  (s.o.) wußte ich ja, dass er sich gut als Ankerkleid machen würde – vielen Dank für die Inspiration!

Als i-Tüpfelchen hat mein Kleid zusätzlich noch ein paar rote Paspeln bekommen.

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Der Stoff ist aus der Kinder-Ecke und ich glaube, dass 100% Baumwolle dranstand.

Anfühlen tut es sich aber irgendwie wie Baumwolle mit Viskose oder so.

Und es trägt sich toll ❤

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Die Falten hier sind im Original eigentlich Abnäher und zugenäht, aber das mache ich schon seit Längerem nicht mehr. Das Oberteil sitzt dann blusiger und irgendwie luftiger, was ich sehr mag.

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Und jetzt gibt’s Tragefotos.

Vor dem heimischen Spiegel (und dem Fotoapparat 🙂 ) habe ich etwas mit Schuhen und Gürteln rumgespielt und ausprobiert…

…blau geht…

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…aber rot ist besser…

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…und wenn es an den Füßen etwas luftiger sein darf…

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… sind meine neuen Sandalen wie dafür gemacht ❤

Ein absolutes Schnäppchen beim Kleiderkreisel (und dazu auch noch neu) – Glück muss man haben…

Habt ein tolles Wochenende!

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Bis bald!