Sommer, Sonne, Strand und Meer…

… und Caipirinha!
Das waren die Worte, die ich zu hören und zu lesen bekam, als ich das ’neue Teil‘ vorstellte.
Den Stoff hatte ich im vergangenen Sommer bei einem Ausverkauf eines Internetshops erstanden, mit dem Hintergedanken etwas für mich daraus zu nähen.  
Als er aber hier ankam, war ich mir nicht mehr so sicher.
Der Hintergrund war sehr wohl mein Fall, aber der Rest war mir doch zu schrill, zu bunt, zu mädchen.
Also erstmal: versäubern, waschen, wegpacken und später an Nähkränzchenfreundin C. weitergeben.
 
Ok, 4 Wochen waren vergangen und auch sie brachte den Stoff unangetastet zurück.
 
Hmpf.
 
Zwischenzeitlich hatte ich aber diesen Post gelesen und so war die Idee geboren!
Ich durchforstete meine Burdasammlung nach einem geeigneten Schnittmuster und wurde fündig in Ausgabe 5/2011.
Modell 129 sollte es sein – ein Herrenhemd. 
Quelle: Burda
 
Na, der Stoff war doch bestens geeignet für ein Probemodell: wenn’s nichts wird, ist niemand wegen des Stoffes traurig 😉
Ich habe also vorhandene, passende Kaufhemden vermessen und mit den Maßen des Schnittes verglichen und danach die Größe ausgewählt – sollte ja eine Überraschung werden.
(Hätte ich vorher gefragt oder am lebenden Objekt ausgemessen, hätte er sowieso protestiert. Also, besser vor vollendete Tatsachen stellen, basta!)
Der Einfachheit halber habe ich mich für kurze Ärmel entschieden, ebenfalls habe ich die Seitennähte begradigt.
Um den wirren Stoff etwas zu durchbrechen habe ich dazu noch ein Reststück grüngelbes Leinen kombiniert.
Schaut her, so sieht’s aus…
 Die Innenpasse musste ich aus einem Reststückchen Cord basteln, weil das Leinen nicht mehr gereicht hat.
Resteverwertung ist doch auch was Feines, nicht wahr?
  Eine Paspel für die Ärmel.
 
 Ein ‚Büro‘ ist an Hemden immer gerne gesehen 😉
 
 
 
 Knöpfe aus dem Fundus.
(Ich bin so jemand, der an nicht mehr tragbaren Klamotten die Knöpfe abschneidet.
Wäre doch schade drum.)
    
Untenrum noch passend eingefasst.
Ich habe mich gefreut, wie ein Schneekönig.
Mein erstes Hemd!
Und es passt.
‚Das kann ich doch nicht anziehen! Die Leute denken, ich wäre ein Hippie!‘
‚Klar, die Farbe ist wunderbar für Dich, die Frauen werden Dir zu Füßen liegen!‘ Hihi. 
Das Hemd durfte trotzdem in den Kleiderschrank einziehen und wartet darauf im Sommer probegetragen zu werden…
Der Träger möchte unerkannt bleiben…
 
Ich finde es wunderbar.
Es hat übrigens die Farbe von Herrn Anmasi’s Augen (also, das Grün!) ♥♥♥
 
Wer sich auch mal an einem (ausgefallenen) Herrenhemd versuchen möchte, sollte sich DIESE wunderbaren Kreationen einmal ansehen.
Vielen Dank für die Inspiration, Bronte – meine Hemdenheldin ;-)!
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